Steffi und Patrick

Sonntag, 23. Oktober 2011

Roadtrip


Nach einem wirklich extrem verregneten Tag in Oamaru sind wir am nächsten Tag zu den Moaraki Bouldern gefahren. Es handelt sich hierbei um große runde Steinblöcke die wie große Schildkröteneier aussehen und am Strand zu finden sind. In der Nähe gibt es ein ganz kleines Fischerdorf mit einem sehr sehr guten Fischlokal (Fleurs Place). Es ist ein wahrer Geheimtipp und ich hab traumhaft guten Fisch dort gegessen (Patrick hatte Steak, das einzige „nicht Fisch-
Gericht). Zur Erinnerung hab ich mir Fleurs Kochbuch gekauft, dass sie dann auch noch persönlich für uns signiert hat.

"Fleurs Place"




Unser nächstes Ziel war dann das Fjordland der Südinsel. Von Te Anau sind wir 120km zum Milford Sound gefahren wobei die Autofahrt dorthin schon landschaftlich sehr beeindruckend war! An diesem Tag hat es im Milford Sound geregnet, doch das ist nicht verwunderlich, denn es regnet dort an 220 Tagen im Jahr. Doch der Regen und der Nebel haben den Sound richtig mystisch erscheinen lassen. Weiters haben wir haben Pinguine und Seelöwen sehen können.





wer findet den Pinguin??
Zurück in Te Anau haben wir eine Wanderung in Angriff genommen. Das Wetter hat sich von der besten Seite gezeigt und wir sind auf den Mount Luxmore gegangen. Der lange, sehr lange Anstieg durch den Wald war mühsam und unlustig doch der Ausblick über der Waldgrenze hat alles wieder wett gemacht. Nach 9 Stunden sind wir sehr müde wieder im Tal angekommen.





Weiter gings nach Queentstown. Wir haben wieder mal einen Klettertag eingelegt. Wye Creek ist ein traumhafter Kletterspot mit Aussicht auf See, Berge und Queentstown. Der Anstieg ist uns mit unseren müden Beinen vom Vortag sehr lange vorgekommen aber es hat sich echt ausgezahlt. Das Wetter war super und der Fels hat uns auch voll getaugt.
Am Abend haben wir uns dann in einer Bar das Finale des Rugby Worldcups angeschaut (Neuseeland gegen Frankreich) und zur Freude des ganzen Landes haben die All Blacks dann auch knapp gewonnen.





Dienstag, 18. Oktober 2011

Neuseeland


Nachdem wir aufgrund der Anreise quasi eine Nacht durchgemacht haben, sind wir in Christchurch gut angekommen. Ich denke jeder hat von den Erdbeben im Februar und Juni in Neuseeland gehört und es hat Christchurch wirklich hart getroffen. Die Innenstadt ist noch immer gesperrt, Geschäfte mussten umziehen und an Klettern rund um Christchurch ist überhaupt nicht zu denken (Straßen verschüttet und Klettergebiet gesperrt).
Gut also von diesen Umständen haben wir uns nicht unterkriegen lassen und haben uns mit Kletterequipment ausgestattet sowie unsere Babushka in Empfang genommen.
Unser Campervan mit dem Namen Babushka ist genau so wie wir es uns gewünscht haben und wir sind gleich mal los gedüst. Erster Stopp war Geraldine um ein wenig zu klettern (hanging rocks) und dann ging es weiter zum Lake Tekapo. Im Moment sitzen wir in Oamaru und hoffen auf besseres Wetter. Es schüttet aus Kübeln und meine warme Winterjacke habe ich auch schon auspacken müssen. Leider schaut es für die nächsten Tage nicht besser aus und wenn wer einen Sonnentanz kennt bitte gleich einen Kommentar mit den Details zur Durchführung verfassen!







Donnerstag, 13. Oktober 2011

Great Barrier Reef


So die Tage in Australien sind vorbei, wir hatten eine super tolle Zeit und haben viel Sonne und Energie getankt! Die letzten Tage haben wir in Cairns verbracht und natürlich durfte ein Ausflug zum Great Barrier Reef nicht fehlen.
Mit einem Katamaran ging es los und wir düsten über die Wellen, zum Leid vieler Passagiere. Trotz unserer Medikamente vom Segeltörns, hat sich Steffi mit den anderen solidarisch erklärt und tief in die braune Tüte geblickt. Zum Glück konnte sie sich schnell erholen und den Schnorchel Ausflug genießen.
Da wir ja beide keinen Tauchschein haben, war unser Trip „nur“ aufs Schnorcheln beschränkt. Aber allein mit dem Schnorchel bewaffnet sieht man schon so viele aufregende Dinge, dass wir noch immer schwärmen. 

Wir haben uns das erste Mal getraut unsere Kamera mit ins Wasser zu nehmen:










Montag, 10. Oktober 2011

Airlie Beach und Whitsunday Islands

In Airlie Beach angekommen hatten wir ein paar Tage Zeit bis unsere Segeltour losgegangen ist. Es war herrlich warm und wir haben viel Zeit an der Lagune verbracht! Wir sind mit Kayaks zu einem Schnorchel-Spot gepaddelt. Da es dort das ganze Jahr über gefährliche Quallen gibt, sollte man unbedingt so einen lustigen „Stinger Suit“ tragen. Der Anblick ist einfach zum totlachen und das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Am Freitag ist es dann für zwei Zage und zwei Nächte aufs Boot geganen: „Silent night“ (laut unserer Skipper ist sie das sexiest boot of the whitsundays!!!) Wir waren nur 8 statt 12 Passagiere, so hatten wir genügend Platz im Boot. Die silent night ist ein sehr sportliches Segelboot und hat schon mehrere Rennen gewonnen. Der Wind war auch perfekt und so hatten wir eine aufregende Ausfahrt!! Während dem Segeln konnten wir uns nur auf einer Seite des Bootes aufhalten, denn die andere Seite = suicide zone, ist komplett untergetaucht. Wir waren so mit anhalten beschäftigt, dass es leider kein Foto gibt.... es war echt spannend! Aber unsere Skipper haben nebenbei noch geraucht, also kann es nicht kritisch gewesen sein! 

Captain Morgan....

unser Motto Nr.1: thrill and chill
 Am zweiten Tag waren wir dann zu Fuss am Whiteheaven Beach unterwegs. Die Australier neigen ja sonst eher zu Übertreibung, aber dieser Strand ist wirklich himmlisch schön!! Der Sand ist so weiß, fein und weich, dass er sich schon eher wir Mehl anfühlt. Das Farbenspiel von weiß und blau war wunderschön!! 

Am Nachmittag gings dann zum Schnorcheln und wir konnten viele tolle Fische und Korallenriffe sehen. Sammy hat zusätzlich noch Fische gefüttert, sodass wir mitten in einem Fischschwarm schnorcheln konnten!
Alles in Allem ein toller Ausflug, der ruhig noch ein paar Tage weiter gehen hätte können!

Viel Spass mit folgenden Fotos!

 








Motto Nr. 2: "another romantic moment" (Skipper Zac und Sammy)

Dienstag, 4. Oktober 2011

Fraser Island

Erstmals vielen Dank an alle für die lieben Geburtstagsgrüße, hab mich sehr gefreut!

Wir sind weiterhin in Australien an der Ostküste unterwegs und haben die letzten Tage die größte Sandkiste besucht. Fraser Island ist eine riesig große Sandinsel, die man nur mit einem 4x4 Jeep befahren kann. Das fahren auf der Sandstraße war für sich selbst eine Herausforderung, dementsprechend sind wir auch einige male hängen geblieben und mussten uns dann herausarbeiten.

Die Tour dauerte zwei Tage und eine Nacht, wobei uns der Guide köstlich verpflegt hat, mit Steaks am Abend und Bratwürsten zu Mittag.

Grundsätzlich muss man sagen das alle Australier sehr freundlich sind, naja außer unser Guide, der hatte eher einen militärischen Ton. Zitat unseres Guides: „ We have a lot of shit to do“ Ok, es war wirklich einiges, nur so negative wie unser Guide haben wir das nicht gesehen.

Am Programm standen Süßwasserseen mit Sandstrand, Wasser-Schildkröten, einem Schiffsfrack und einem ~80km langem Sandstrand in dem man nicht baden kann weil zu viele Haie unterwegs sind. Trotz des stressigen Tagesablaufs hat es uns sehr gut gefallen und wir hatten eine wirklich nette lustige Gruppe.